6. Oktober 1973 – HEUTE VOR 35 JAHREN: Zwei Jahre nach seinem Sieg beim US-Grand Prix in Watkins Glen, verunglückt Mädchenschwarm François Cevert Abschlusstraining in den superschnellen Esses, überschlägt sich nach einem heftigen Einschlag in die Leitplanken und schlittert kopfüber auf den Metallschienen entlang. Der Tyrrell 006 wird fürchterlich zerstört, Cevert ist sofort tot. Geschockt zieht das Tyrrell-Team Jackie Stewart, der Tags darauf seinen 100. und letzten Grand Prix bestritten hätte, vom Grossen Preis der USA zurück.

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André Pilette 6/10/1918, André Pilette wird geboren in Etterbeek, Belgien

André Pilette debütierte am 17. Juni 1951 in der Formel 1 und bestritt 14 Grands Prix, zwei WM-Punkte sind die ganze Ausbeute aus dieser Zeit.

Geboren: 6. Oktober 1918 in Paris, Frankreich;
Verstorben: 27. Dezember 1993 in Etterbeek, Belgien, im Alter von 75 Jahren

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Max de Terra 6/10/1918, Max de Terra wird geboren in Zürich, Schweiz

Max de Terra war ein regelmässiger Teilnehmer bei Rundstrecken- und Bergrennen in der Schweiz und umliegendes Ausland Ende der 40er Jahre. Natürlich liess es sich der Eidgenosse nicht nehmen an zwei Heim-Grands Prix 1952 und 1953 in Bremgarten teilzunehmen.

Geboren: 6. Oktober 1918 in Zürich, Schweiz;
Verstorben: 29. Dezember 1982 in Zöllikon, Schweiz, im alter von 64 Jahren.

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John Nicholson 6/10/1941, John Nicholson wird geboren in Auckland, Neuseeland

Der ex-Rennfahrer John Nicholson hat sich einen exzellenten Ruf als Motoren-Tuner angeeignet, insbesondere was die Cosworth DFV-Motoren angeht. Als Pilot debütierte Nicholson am 20 . Juli 1974 in der Formel 1, ging noch ein weiteres Mal danach an den Start, zog es aber vor sich auf seine Firma McLaren Engines zu konzentrieren, die bis heute Wettbewerbs- und Flugzeug-Triebwerke anfertigt.

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Carlos Pace, 1976 6/10/1944, José Carlos Pace wird geboren in São Paulo, Brasilien

Carlos Pace war einer jener Brasilianer, der neben Emerson Fittipaldi Anfang der 70er in Europa Fuss fassen konnte und wurde eine grosse Zukunft in der Formel 1 prophezeit. Er debütierte in der Topliga am 4. März 1972, nahm an insgesamt 73 Grands Prix teil und sein einziger Sieg blieb jener in seiner Heimatstadt beim GP von Brasilien 1975 in Interlagos, also jener Strecke, die heute seinen Namen trägt. Pace stand 1977 vor einer vielversprechenden Saison mit einem immer besser werdenden Brabham-Team, doch dann starb der Brasilianer mit zwei Freunden beim Absturz eines Privatflugzeuges.

Geboren: 6. Oktober 1944 in São Paulo, Brasilien;
Verstorben: 18. März 1977 in Mairiporã, Brasilien, im Alter von 32 Jahren

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Manfred Winkelhock, 1985 6/10/1951, Manfred Winkelhock wird geboren in Waiblingen, Deutschland

Zu Anfang seiner Karriere als blitzschnell aber reichlich übermütig verschrien, machte Manfred Winkelhock jedoch Karriere bis hinauf in die Formel 1. Er debütierte dort mit Günter Schmids ATS-Stall, durfte 1983 einen Gaststart im Brabham-Team von Bernie Ecclestone absolvieren, landete dann aber bei John McDonalds RAM-Team. Der Vater von DTM-Pilot Markus Winkelhock starb nach einem Unfall beim Sportwagen-WM-Lauf im kanadischen Mosport, als an seinem Kremer-Porsche der rechte Vorderreifen platzte und der 962er hart in einer Betonmauer einschlug. Manfred wurde nach Toronto ins Krankenhaus verbracht, erlag jedoch seinen Kopfverletzungen.

Geboren: 6. Oktober 1951 in Waiblingen, Deutschland;
Verstorben: 12. August 1985 in Toronto, Kanada, im Alter von 33 Jahren.

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François Cevert, 1973 6/10/1973, Albert François Cevert Goldenberg stirbt

François Cevert war Anfang der 70er einer der vielversprechenden Talente in der Formel 1 und machte auch abseits der Rennstrecken durch seine diversen Romanzen von sich reden, u.a. mit dem damaligen Top-Modell Brigitte Bardot. Drei Saisons lang spielte er im Team von Ken Tyrrell artig den Leutnant für WM-Favorit Jackie Stewart und just, als der Rücktritt des dreifachen Weltmeisters bevorstand und Cevert die Nachfolge als Nummer 1 bei Tyrrell hätte antreten dürfen, ereilt den Franzosen in den superschnellen Esses von Watkins Glen ein Unfall, er überschlägt sich nach einem heftigen Einschlag in die Leitplanken und schlitterte kopfüber auf den Metallschienen entlang. Der Tyrrell 006 wird fürchterlich zerstört, Cevert ist sofort tot.

Geboren: 25. Februar 1944 in Paris, Frankreich;
Verstorben: 6. Oktober 1973 in Watkins Glen, USA, im Alter von 29 Jahren.

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Helmuth Koinigg, 1974 6/10/1974, Helmuth Koinigg stirbt

Im Sog von Rindt, Marko und Lauda stürmte Helmuth Koinigg durch die Nachwuchskategorien und der Wiener war überglücklich sich für die letzten Rennen der Saison 1974 ein Cockpit sichern zu können. Ein Traum wurde wahr und natürlich bedeutete dies auch eine grossatige Chance sich in der Formel 1 durch gute Leistung zu etablieren. Auf den Tag genau ein Jahr, nach dem François Cevert sein Leben an den Leitplanken von Watkins Glen hatte lassen müssen, wurde auch Koinigg ein Opfer der eigentlich zum Schutz der Fahrer gedachten Metallschienen.

Geboren: 3. November 1948 in Wien, Österreich;
Verstorben: 6. Oktober 1974 in Watkins Glen, USA, im Alter von 25 Jahren.

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