Naja, es hat sich schon längst herumgesprochen, der Form halber hier von mir die Bestätigung: Es besteht keine Gesprächsebene mehr mit der Geschäftsleitung der Motor Presse (Schweiz) AG, nun korrespondieren die Anwälte.


Dass sich die Redaktion MOTORSPORT aktuell als ein wenig attraktives Arbeitsumfeld herausstellte, das kam nach all den sich seit Mai auftürmenden Vorfällen dann nicht ganz so überraschend. Dass die abenteuerlichen Arbeitszustände unverändert fortbestehen, widerspricht allerdings sämtlichen Versprechungen, mit denen man mich im Juli vom unbekümmerten brasilianischen Aussteiger-Dasein in die Schweiz gelockt hatte, um den offerierten Job als Leiter Online Projekte und Chefreporter von MOTORSPORT aktuell in Schwerzenbach anzutreten.

Wie auch immer, wird festgestellt, dass eine Zusammenarbeit zu nichts führt, dann wird üblicherweise eine faire Terminierung unter Gentlemen gesucht und vereinbart. Die Art und Weise, wie die Geschäftsleitung der MPS sich nun versucht aus ihren Verpflichtungen zu winden ist schlicht grotesk. Scheinbar jedoch keine Ausnahme. Jedenfalls bin ich, dem vernehmen nach, nicht der erste Angestellte, der sich in den letzten Monaten gezwungen sah anwaltliche Vertretung einzuschalten. Ein Benehmen, das eine Beurteilung durch die geeigneten Rechtsinstanzen verdient.

Ich schenke es mir – vorerst – hier Details wiederzugeben. Ob das so bleiben wird, hängt ganz davon ab, welchart Manieren die Gegenseite in den nächsten Wochen und Monaten an den Tag legen wird.

Ich möchte auf diesem Wege ex-F1-Ressortleiter Mathias Brunner und Chef vom Dienst Markus Lacroix, sowie all jenen freien Journalisten danken, die mich in diesen zwei Monaten mit ihrem professionellen Pflichtgefühl und ihren kompetenten Beiträgen bei meinem Versuch unterstützt haben, motorsport-aktuell.com einen flinkeren, kompetenteren und konkurrenzfähigen Auftritt zu verschaffen. Wir haben es versucht. Es fruchtete nichts. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber ich sehe auch nicht, wie sich das je ändern soll.

Bleibt mir Peter Wyss viel Glück zu wünschen, sollte er denn tatsächlich seinen Job als Chefredakteur von MSA per 1.11. antreten. Ich hoffe für ihn, dass er nicht bald herausfinden muss, einen entscheidenden Fehler so spät in seiner Karriere gemacht zu haben.

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