Archiv für Oktober, 2008

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31. Oktober – Eines der meistumstrittenen WM-Finale der Geschichte der Formel 1 wird durch einen Sieg von Mika Häkkinen 1999 in Suzuka entschieden. Nach dem vorletzten WM-Lauf in Sepang, bei dem die Ferrari von Eddie Irvine und Michael Schumacher zunächst wegen nicht dem Reglement entsprechenden Windleitprofilen disqualifiziert worden waren, dann aber per Entscheid des FIA-Weltrates wieder in die Wertung genommen wurden, war der Finne in der wenig beneidenswerten Situation den Finallauf in Japan gewinnen zu müssen, um den Titel doch noch Tabellenleader Eddie Irvine zu entreissen. Aber genau das tat Mika am Rennsonntag, trotz konstanten Druck von Michael Schumacher.

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Ayrton Senna, McLaren MP4-4-Honda, Suzuka 1988

30. Oktober – McLaren-Neueinsteiger Ayrton Senna setzte sich 1988 beim WM-Finale in Suzuka gegen Teamkollege Alain Prost durch und sicherte sich seinen ersten Weltmeister-Titel. Nach Emerson Fittipaldi und Nelson Piquet war Senna der 3. und bislang letzte Brasilianer – und so wird das wohl noch ein paar Jährchen bleiben -, der es zu Titelehren in der Formel 1 schaffte.

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29. Oktober – Eine bessere Ausrede, um einmal einen March 711 aus dem Jahre 1971 zu zeigen, an dessen Steuer nicht Ronnie Peterson kurbelt, als der Geburtstag von Alex Soler-Roig, gibt es an diesem Mittwoch wohl kaum. Der Spanier pilotierte das Gefährt mit seinem klassisch offenen Helm fünf Grands Prix lang, bevor er die Zahlungen an Max Mosley und Partner wegen der ihm widerfahrenen ungleichen Behandlung einstellte.

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Juan Manuel Fangio, Alfa Romeo Alfetta 159, 1951

28. Oktober – Zum Finallauf der Formel 1-Saison 1951, dem Gran Premio de España in Pedralbes, reisten drei Fahrer mit Chancen auf den WM-Titel an: Fangio (27 WM-Punkte), Ascari (25) and Gonzalez (21). Ascari holte die Pole Position, doch fürs Rennen traf Ferrari eine aggressive Reifenwahl, übrigens gegen die Empfehlungen von Lieferant Pirelli. Prompt standen die Ferrari auf verlorenem Posten, Fangio gewann das Rennen souverän vor Landsmann Gonzalez und Teamkollege Farina.

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27. Oktober – Jim Clark siegt beim erstmals ausgetragenen Grand Prix von Mexiko, vorletzter lauf der Formel 1-Saison 1963, und beschert damit Reifenlieferant Dunlop die 50. schnellste Runde und den 50. Sieg in einem formel 1-Grand Prix. Weil wir gerade bei Jubiläen sind: Es war zugleich Graham Hills 50. Start bei einem Formel 1 Grand Prix. Er wurde Vierter hinter Teamkollege Richie Ginther, womit die beiden BRM-Piloten 29 WM-Punkte erreichten und somit mit Gleichstand vorm finalen Kampf um den Vizetitel hinter dem bereits gekrönten Weltmeister Jimmy Clark erreicht hatten.

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26. Oktober – Timo Scheider erringt in Hockenheim nach sauberem Start-und-Ziel-Sieg beim Finale der DTM-Saison 2008 den Meistertitel, wieder siegt ein Audi-Pilot im Kampf um den Titel. Herausforderer Paul di Resta wird Zweiter, hatte aber über die gesamte Distanz hinweg nicht die geringste Chance gegen den Tabellenleader. Mercedes-Fahrer kommen aus der Loser-Ecke halt nicht raus. Bleibt für Lewis Hamilton zu hoffen, dass dies keine Omen fürs WM-Finale in Interlagos ist und es bei ihm am kommenden Sonntag besser läuft.

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John Surtees NART-Ferrari 158, 1964

25. Oktober – Nach Siegen bei den GPs von Deutschland und Italien, drei 2. und einem 3. Plätzen, lag Titelaspirant John Surtees beim finallauf der Saison 1964 in Mexiko mit seinem Ferrari 158 in den weiss-blauen Farben von Nordamerika-Importeur NART hinter Lorenzo Bandini auf platz 3. Zwei Runden vor Schluss liess der Italiener seinen Teamkollegen vorbei und machte Surtess damit, mit einem Punkt Vorsprung auf Graham Hill, zum ersten Motorrad- UND Formel 1-Weltmeister der Geschichte.

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