Frohe Ostern

Veröffentlicht: 23 März 2008 in Uncategorized

Mike Hailwood, 1973 23/3/1981, Michael Stanley Bailey Hailwood verstirbt.
Die Karriere von Mike Hailwood, im Gegensatz zu jener von John Surtees etwa, verleif über weite Strecken paralell auf zwei und auf vier Rädern zugleich. Als Motorradrennfahrer gewann «Mike the Bike» insgesamt 10 Weltmeistertitel auf Zweirädern, inclusive fünf aufeinanderfolgende Titel in der 500cc-Klasse, drei bei den 250cc’s und weitere zwei bei den 350cc’s.

In der Formel 1 versuchte er sein Glück erstmals 1963 mit einem Lotus von Reg Parnell und tauchte zwischen 1964 und 1965 immer wieder bei einzelnen Rennen auf. Dann konzentrierte es sich auf die Motorräder und nahm nur hin und wieder an Langstreckenrennen teil, von denen er auch einige gewann.

Erst ab 1969 nahm er seine Karriere auf vier Rädern wieder auf und nach drei Jahren in der Formel 5000 heuerte ihn John Surtees ab Ende 1971 für sein Formel 1-Team an. 1972 fuhr er für Surtees nebenbei noch in der Formel 2 und gewann die Europäische F2-Meisterschaft. In der Formel 1 überzeugte er mit einigen beeindruckenden Vorstellungen und kämpfte in Südafrika gegen Jackie Stewart sogar um die Führung bevor er mit einem Aufhängungsschaden liegenblieb. Beim Gpvon Italien errang er sein bestes F1-Resultat: 2. Platz in Monza.

Im Jahr darauf gewann er die George Medal und den Prix Rouge et Blanc Jo Siffert für besonderen Mut als er Clay Regazzoni beim Grand Prix von Südafrika aus seinem brennenden Auto gerettet hat. Der Rest des Jahres verlief jedoch frustrierend, trotz des Sieges beim 1000-Kilometerrennen in Spa in einem Mirage Ford, den er sich mit Derek Bell teilte.

Die Saison 1974 begann Mike auf einem dritten McLaren M23 in den Yardley-Farben und damit fuhr er einen weiteren Podestplatz und gute Resultate heraus – bis zu einem schweren Unfall am Nürburgring. Er brach sich dabei beide Knöchel und verletzte sich sein rechtes Knie schwer, der Unfall beendete seine Rennkarriere. 1978 trieb in die Sehnsucht nach Speed und Gefahr wieder in den Sattel, er schrieb sich für die Tourist Trophy auf der Isle of Man ein. Und holte sensationell seinen 13. Sieg beim Insel-Klassiker

Leider erlitt Mike am 21. März 1981 einen schweren Autounfall, bei dem seine Tochter Michelle ums Leben kam und der Ex-Weltmeister zwei Tage später seinen schweren Verletzungen erlag – nur Sohn David überlebte die Tragödie.

Mike Hailwood wurde am 2. April 1940 in Great Milton, Oxfordshire, geboren und starb am 23. März 1982 in der Nähe von Birmingham, im Alter von nur 40 Jahren.

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